nicht alt und ranzig 

in 2020! 

Ein neues Jahr beginnt.

Oder auch ein neues Jahrzehnt.

Oder wie wär‘s mal mit einer neuen Welt? 

Stell dir vor, jedes Land würde durch eine Frau regiert werden.

Durch eine Frau.

Also eine ganz und gar weibliche. 

Eine Frau, die ihre Potenz erkannt hat,

die also ihren weiblichen Monatszyklus kennt, wie ein braver Viertklässler das kleine 1×1.

Eine Frau, die weiß und lebt, dass sie in sich Viele ist, die all ihre Facetten kennt: 

ihr inneres scheues Reh, die jugendliche Heldin, die erblühte Rose, die Zweiflerin, die Königin, die alte Weise und noch vieles mehr. 

Eine Frau, die die uns angeborene natürliche Magie des Wandels kultiviert hat, ganz zu sich steht. Eine Frau, die sich als zyklisches Wesen erkennt weit über den hormonellen Zyklus hinaus. 

Ok. Geben wir es zu. Das können wir uns nicht vorstellen. 

Nicht, weil es solche Frauen nicht gäbe. 

Sondern weil so eine Frau nicht in die gängigen patriarchalen Strukturen passt. 

Wie sollte sie also ein Land regieren können? 

Tja, lass mich mal kurz träumen. Wie könnte das geschehen? 

Ah, ich hab‘s! Wir könnten die Strukturen ändern.

Gut. Und wie sähe das dann aus?

Also als erstes stellen wir mal fest:

Eine Frau ist naturgemäß eine Anführerin, der Dreh- und Angelpunkt einer jeden Familie. 

Alle beziehen sich auf sie. Alle wollen versorgt und geliebt werden von ihr. 

Sie gibt schon bei der Entstehung eines jeden Menschen den Raum und die Zeit und die Nährstoffe, die es braucht. 

Ein Mann ist nicht so ein natürlicher Anführer. 

Wenn wir mal ehrlich sind, spielen wir Frauen, der Mann sei das Oberhaupt der Familie. 

Das tun wir quer über den ganzen Globus. 

Wir spielen es nur. 

Und tun so, als würde das irgendwen glücklich machen. Tut es aber nicht. 

Weder den Mann noch die Frau, die im Stillen die Fäden zieht. 

Ich möchte dieses Jahr 2020 groß träumen, immer weiter träumen wie unsere Welt aussehen könnte. 

Als Künstlerin darf ich das. Es ist gesellschaftlich anerkannt. 

Als Mädchen darfst du dich auch freitags auf die Straße setzen und für eine Zukunft protestieren und gegen den Klimakollaps. Alle finden das niedlich.

Das ändert sich erst, wenn plötzlich Millionen von anderen Mädchen und Jungen auf der ganzen Welt dasselbe tun. 

Dann entwickelt sich nämlich das Bewusstsein der Menschheit, dann bröckeln Strukturen und können aufgebrochen werden. 

Uiuiui! Was da womöglich alles noch entstehen könnte?! Da kriegen alle die eine Krise, die die Kunst des Wandels (siehe oben) noch nicht kultiviert haben. 

Du magst jetzt vielleicht denken, dass es männerfeindlich klingt, was ich hier schreibe. 

So ist es aber nicht gemeint. 

Das klingt nur männerfeindlich, solange wir in den alten wohlbekannten Strukturen denken, solange wir glauben, es müsse immer einer/eine oben stehen und auf die anderen herab gucken, treten, dominieren. 

Frauen auf der ganzen Welt wollen aber verbinden.

Wir wollen in Liebe mit unseren Brüdern, den Männern leben.

Wir wollen keine Kriege in denen wir unsere Söhne und Liebhaber und Männer verlieren oder als körperliche und psychische Wracks zurück bekommen. Genauso wenig wollen wir, dass irgendwer an sinnlosen 12Stunden Jobs kaputt geht. 

Wir wollen ein gemeinsames Leben für alle hier auf dieser Erde schaffen. 

Und wir glauben an unser alle Fähigkeit, dies zu meistern, indem wir uns auf das Wesentliche konzentrieren. 

Ein neues Jahr beginnt, ein neues Jahrzehnt und womöglich eine neue Welt. 

Wer bereit ist, der träume los, groß, mutig und bunt! 

Zu dieser Stund. Tu es kund, aus deinem Mund. Das ist gesund.

(Und es reimt sich. Und was sich reimt ist gut, sagte einmal ein kleiner schlauer Kobold.)

Deine Claudia Clarin

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